<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0"><channel><title><![CDATA[Verena]]></title><description><![CDATA[Im Bereich mentale Gesundheit und Business Mindest unterwegs ]]></description><link>https://thehotmindclub.substack.com</link><image><url>https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rmzH!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe372fe1d-a723-4d1f-877a-61b02770e1c5_800x800.jpeg</url><title>Verena</title><link>https://thehotmindclub.substack.com</link></image><generator>Substack</generator><lastBuildDate>Fri, 17 Jul 2026 17:56:21 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://thehotmindclub.substack.com/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[Verena]]></copyright><language><![CDATA[en]]></language><webMaster><![CDATA[thehotmindclub@substack.com]]></webMaster><itunes:owner><itunes:email><![CDATA[thehotmindclub@substack.com]]></itunes:email><itunes:name><![CDATA[Verena]]></itunes:name></itunes:owner><itunes:author><![CDATA[Verena]]></itunes:author><googleplay:owner><![CDATA[thehotmindclub@substack.com]]></googleplay:owner><googleplay:email><![CDATA[thehotmindclub@substack.com]]></googleplay:email><googleplay:author><![CDATA[Verena]]></googleplay:author><itunes:block><![CDATA[Yes]]></itunes:block><item><title><![CDATA[Mentale Gesundheit ist kein Ziel]]></title><description><![CDATA[Sie ist nicht die n&#228;chste Troph&#228;e, sie ist der Atem dazwischen]]></description><link>https://thehotmindclub.substack.com/p/mentale-gesundheit-ist-kein-ziel</link><guid isPermaLink="false">https://thehotmindclub.substack.com/p/mentale-gesundheit-ist-kein-ziel</guid><dc:creator><![CDATA[Verena]]></dc:creator><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 11:48:49 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!rmzH!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe372fe1d-a723-4d1f-877a-61b02770e1c5_800x800.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Wir leben in einer Gesellschaft, die aus fast allem ein Ziel macht. Den Hyrox schaffen. Den Marathon laufen. Den Ironman finishen. Ziele mit Ziellinie, mit Trainingsplan, mit einem Moment, in dem man sagen kann: geschafft.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://thehotmindclub.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Subscribe&quot;,&quot;language&quot;:&quot;en&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Thanks for reading! 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Man trainiert darauf hin, &#252;berquert die Ziellinie, und dann ist es geschafft, ein abgeschlossenes Kapitel, das man abhaken kann.</p><p>Mentale Gesundheit funktioniert anders. Es gibt keinen Tag, an dem sie &#8220;erledigt&#8221; ist. Sie ist kein Zustand, den man einmal erreicht und dann f&#252;r immer besitzt. Sie muss, &#228;hnlich wie k&#246;rperliche Fitness, kontinuierlich gepflegt werden. Nicht als Projekt mit Enddatum, sondern als fortlaufende Praxis.</p><h2>Der Atem</h2><p>Hier ein Bild, das mir hilft, den Unterschied zu greifen: Niemand sagt am Abend &#8220;ich habe heute das Atmen geschafft&#8221;. Atmen ist keine Leistung mit Ziellinie, die man trainiert und dann abschlie&#223;t. Es ist einfach die Voraussetzung daf&#252;r, dass alles andere an dem Tag &#252;berhaupt passieren kann.</p><p>Mentale Gesundheit ist eher wie der Atem als wie der Marathon. Sie l&#228;uft im Hintergrund mit, unauff&#228;llig, aber ohne sie funktioniert nichts von dem, was im Vordergrund passiert.</p><p>Und genau deshalb sehen wir immer wieder Menschen, die beeindruckende Leistungen erbringen und trotzdem, oder gerade deswegen, in einen Burnout rutschen. Sie sind gerannt, ohne auf den eigenen Atem zu achten. Sie haben ihre mentale Gesundheit wie ein weiteres Projekt behandelt, das nebenbei mitl&#228;uft, statt wie die Grundlage, auf der alle anderen Projekte erst tragf&#228;hig werden.</p><h2>Was das f&#252;r uns bedeutet</h2><p>Wenn wir mentale Gesundheit als Ziel verstehen, geraten wir in eine paradoxe Falle: Wir optimieren uns selbst so lange, bis das Optimieren selbst zur Belastung wird. &#8220;Ich arbeite an meiner mental health&#8221; klingt dann verd&#228;chtig &#228;hnlich wie &#8220;Ich arbeite an meinem Sixpack&#8221;, als w&#228;re innere Stabilit&#228;t ein weiteres Projekt im Kalender, das man mit genug Disziplin abschlie&#223;en kann.</p><p>Vielleicht ist der ges&#252;ndere Zugang, mentale Gesundheit nicht als Ziel zu behandeln, sondern als Haltung. Als etwas, das man nicht erreicht, sondern lebt, so wie man auch nicht das Atmen &#8220;erreicht&#8221;, sondern es einfach tut, st&#228;ndig, im Hintergrund, als Bedingung f&#252;r alles andere.</p><p>Du bist nicht das Problem. Du bist die L&#246;sung.</p><div class="subscription-widget-wrap-editor" data-attrs="{&quot;url&quot;:&quot;https://thehotmindclub.substack.com/subscribe?&quot;,&quot;text&quot;:&quot;Subscribe&quot;,&quot;language&quot;:&quot;en&quot;}" data-component-name="SubscribeWidgetToDOM"><div class="subscription-widget show-subscribe"><div class="preamble"><p class="cta-caption">Thanks for reading! 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Du h&#246;rst den Podcast. Du speicherst den Reel ab, scrollst weiter, speicherst den n&#228;chsten. Irgendwo in deinem Kopf wei&#223;t du: Schlaf ist wichtig. Grenzen setzen auch. Dass du aufh&#246;ren solltest, dich st&#228;ndig zu vergleichen, das wei&#223;t du nat&#252;rlich auch.</p><p>Und trotzdem &#228;ndert sich nichts.</p><p>Nicht weil du zu schwach bist. Nicht weil du es nicht willst. Sondern weil zwischen Wissen und Verstehen ein Unterschied liegt, der gr&#246;&#223;er ist als die meisten Menschen ahnen.</p><div><hr></div><h2>Wir wissen mehr als je zuvor &#8211; und f&#252;hlen uns trotzdem verloren</h2><p>Noch nie hatten wir so viel Zugang zu Informationen &#252;ber mentale Gesundheit. Jeden Tag neue Inhalte, neue Begriffe, neue Tipps. Burnout, Resilienz, Nervensystem regulieren, inneres Kind, Attachment Styles &#8211; die Sprache der Psychologie ist in der Alltagskultur angekommen.</p><p>Das ist einerseits wunderbar. Andererseits schafft es ein Paradox, das ich bei fast allen Menschen sehe, mit denen ich arbeite:</p><p><strong>Je mehr Information, desto weniger Orientierung.</strong></p><p>Wir konsumieren so viel, dass nichts mehr wirklich ankommen kann. Der n&#228;chste Inhalt ist schon da, bevor der letzte auch nur ansatzweise verarbeitet wurde. Und Information, die nicht verarbeitet wird, bleibt genau das: Information. Kein Verst&#228;ndnis, keine Ver&#228;nderung.</p><div><hr></div><h2>Das Ph&#228;nomen kennen wir schon &#8211; nur von woanders</h2><p>Schau dir an, was seit Jahren im Bereich Ern&#228;hrung passiert.</p><p>Wir wissen, was gesundes Essen bedeutet. Wirklich. Die meisten Menschen k&#246;nnten dir spontan erkl&#228;ren, dass Zucker problematisch ist, dass Gem&#252;se gut ist, dass zu viel Stress den Stoffwechsel beeinflusst. Das Wissen ist da.</p><p>Und trotzdem essen die wenigsten so, wie sie eigentlich wollen. Nicht aus Dummheit. Sondern weil Wissen allein kein Verhalten ver&#228;ndert.</p><p>Bei mentaler Gesundheit ist es genauso. Nur noch einen Tick schwieriger. Denn hier geht es nicht um etwas &#196;u&#223;eres, das man anpassen kann. Hier geht es um dich. Um Muster, die tief sitzen. Um &#220;berzeugungen, die du vielleicht seit deiner Kindheit mit dir tr&#228;gst. Kein Reel der Welt kann das in 60 Sekunden aufl&#246;sen.</p><div><hr></div><h2>Was Verstehen wirklich bedeutet</h2><p>Es gibt einen Satz, der mich in meiner Arbeit immer wieder begleitet:</p><p><em>Dinge, die man wirklich versteht, werden selbstverst&#228;ndlich.</em></p><p>Nicht erzwungen. Nicht diszipliniert durchgehalten. Sondern einfach- nat&#252;rlich.</p><p>Wenn du wirklich verstehst, warum du in bestimmten Situationen immer wieder gleich reagierst, ver&#228;ndert sich etwas in dir. Nicht weil du dich zusammenrei&#223;t. Sondern weil ein Licht angeht. Weil du auf einmal siehst, was vorher unsichtbar war.</p><p>Das ist der Unterschied zwischen Wissen und Verstehen. Und genau da liegt die Arbeit, die ich mache.</p><div><hr></div><h2>Was das f&#252;r dich bedeutet</h2><p>Wenn du dich in diesem Text erkennst, wenn du das Gef&#252;hl kennst, eigentlich zu wissen, was du brauchst, und trotzdem irgendwie feststeckst, dann ist das kein Zeichen, dass du nicht funktionierst.</p><p>Es ist ein Zeichen, dass du dir Raum verdienst. Echten Raum. Nicht noch einen Artikel. Nicht noch einen Tipp.</p><p>Sondern jemanden, der mit dir hinschaut. Langsam. Tief. Und ohne Scheuklappen.</p><p>Du bist nicht das Problem.<br>Du bist die L&#246;sung - sobald du anf&#228;ngst, dich wirklich zu verstehen.</p>]]></content:encoded></item></channel></rss>